Die Infrastruktur-Geschichte (ISG) ist noch ein recht junges Forschungsfeld. Bisher, so Engels und Obertreis 2007, wurde es bei den bisher wenigen historischen Tagungen zu Infrastrukturen „vermieden, den Autorinnen und Autoren einen gemeinsamen Begriff von Infrastrukturen aufzuerlegen. Angesichts der noch dürftigen historischen Forschungsliteratur zu unserem Thema beziehen sie sich zum einen vielfach auf die gleichen Grundlagentexte, so dass sie begrifflich ohnehin auf einer ähnlichen Basis stehen (vgl. Engels, Jens Ivo/Obertreis, Julia: Infrastrukturen in der Moderne. Einführung in ein junges Forschungsfeld, in: Habermas, Rebekka/Krüger, Gesine/Tanner, Jacob: Saeculum. Jahrbuch für Universalgeschichte, Bd. 58, H. 1 (2007), S. 1–12, hier S. 1 f.).

Es wurde also zunächst bewusst auf eine gemeinsame Begrifflichkeit verzichtet, um „die Leistungsfähigkeit und Variabilität des Themas zu demonstrieren" (ebd. S. 2). Ein sicherlich berechtigter Ansatz, nach im Jahr 2016 fast weiteren zehn Forschungsjahren scheint es jedoch notwendig, sich auf der Basis der jetzigen Ergebnisse an die Begriffsarbeit zu wagen. Erste Ergebnisse befinden sich mit der Zellentheorie in der Dissertation, weitere Arbeiten hierzu sind im Entstehen.

 

 

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